Website-Animationen – Der Erfolgskiller #1

Dein Experte

Einführung

Heute möchte ich mit dir über ein sehr witziges Thema sprechen. Und zwar geht es um Animationen und bestimmte Effekte auf einer Website.

Du kennst es sicherlich, wenn du eine Website öffnest: Nach und nach kommen sämtliche Elemente von links und rechts eingeflogen, Texte und Bilder offenbaren sich erst zeitversetzt und dann zählen irgendwelche Zahlen hoch, die anzeigen, wie viel Tassen Kaffee am Tag im Unternehmen getrunken werden oder wie oft man bereits um die Erde geflogen ist.

Mach nicht den gleichen Denkfehler wie ich

So oder so ähnlich sieht man es mittlerweile häufig auf sehr vielen Webseiten. Und ich muss mich in dem Fall definitiv als schuldig bekennen. Denn auch ich habe in meiner Anfangszeit, als ich 2016/2017 die ersten Webseiten für Kunden umgesetzt habe, immer wieder einige dieser Animationen und Effekte eingesetzt. Teilweise findet man sie heute noch auf den besagten Seiten wieder.

Ich dachte damals, dass jede Website auch irgendwie besonders sein soll und durch so etwas hervorstechen würde. Schließlich muss man seinem Besucher ein „Erlebnis“ bieten – oder nicht?

Die Erkenntnis: weniger ist mehr!

Nun haben wir mittlerweile viele Kundenwebseiten fertiggestellt und uns anschließend auch deren Performance genauer angeschaut. Bedeutet: Wie lange bleiben die Besucher auf der Website, welche Aktionen führen sie durch und wie viele Anfragen kommen letztendlich auch dabei rum.

Und genau da haben wir über die Dauer und einige Tests festgestellt, dass eine Website generell besser funktioniert, je weniger bewegte Animationen und Effekte sich auf ihr befinden. Die Seitenverweildauer steigt, die Besucher schauen sich mehr Unterseiten an und es kommen spürbar mehr Anfragen rein.

Was ist so schlimm an Animationen?

Wie ich finde, ist das eine sehr spannende Beobachtung und sollte jeden Websitebetreiber, der aktuell noch mit diesen grafischen Spielereien arbeitet, zum Nachdenken anregen. Grundsätzlich kann das ganze natürlich auch gut aussehen und du stellst dir die Frage, was an solchen Elementen denn so schlimm sei.

Nun ja, zum einen gehen deine Besucher von verschiedenen Browsern aus ins Internet und eventuell haben sie nicht die stabilste Internetverbindung. Dann spielen natürlich auch die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Rechners und die Auslastung der Website-Server eine Rolle.

Im schlimmsten Fall verlierst du zahlende Kunden

Wie du siehst, gibt es viele Faktoren, die eine optimale Darstellung dieser Effekte oftmals verhindern können. Und dann passiert das, was dir vielleicht selbst auch schonmal passiert ist. Du öffnest eine Seite, scrollst erstmal etwas runter und die Seite ist zunächst leer. Plötzlich fliegt der gesamte Inhalt auf einmal rein und du fragst dich: Was geht hier eigentlich vor?

Und genau das passiert eigentlich sogar relativ häufig. Diese Effekte werden oft einfach nicht so sauber geladen, wie sie es in der Theorie tun sollten. Das führt dann dazu, dass der Besucher genervt ist, weil er sich schlicht und einfach fragt, was das soll.

Verneble nicht den Blick auf das Wesentliche!

Noch schlimmer: Der Fokus wird komplett von der eigenen Website und dem eigenen Angebot weggelenkt. Der Besucher wird durch schöne Effekte geblendet, aber verliert den Blick für das wesentliche – den Kauf deines Produktes oder das Absenden einer Anfrage.

Faktisch haben solche Spielereien keinen Nutzen für den Besucher – und somit auch nicht für dich. Wenn du darauf verzichtest und dem potenziellen Kunden einfach eine Seite präsentierst, die schön aufgeräumt ist, auf der er sich gut zurechtfindet, dann verbringt er auch gerne seine Zeit darauf und die Chancen steigen, dass er dann letztendlich auch die gewünschten Handlungen durchführt.

Also: Wenn du als Unternehmer, Selbstständiger oder als Online-Shop Betreiber eine erfolgreiche Website haben möchtest, dann verzichte in Zukunft besser auf grafische Spielereien.

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