Du hast NICHT zu wenig Website-Besucher (sondern ein anderes Problem)

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Einführung

Wir bekommen häufig Anfragen von Selbstständigen und Unternehmern, ob wir ihnen dabei helfen können, noch mehr Website-Besucher zu generieren, damit sie selbst mehr Anfragen zu ihren Produkten und Dienstleistungen bekommen. Warum das aber nicht immer sinnvoll ist, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist der Status quo?

Bevor wir uns an die Arbeit machen, verschaffen wir uns immer zuerst selbst den Überblick und schauen uns den aktuellen an. Das bedeutet, wie viele Website-Besucher hat die Seite tatsächlich? Wir sind dann oftmals sehr erstaunt und stellen fest, dass das wahre Problem nicht die Anzahl der Website-Besucher ist. Je nach Branche unterscheiden sich natürlich die Besucherzahlen, und auch die Definition, was viel oder wenig ist, aber man kann immer sehen, wie viele Anfragen schlussendlich zustande kommen und somit auch die Anfrage-Quote bzw. die Conversion-Rate berechnen.

Die Conversion-Rate ist meistens auch das Hauptproblem, sprich es gibt eigentlich genug Leute auf der Website, aber sie nehmen nicht die gewünschten Handlungen vor, die für das Unternehmen wertvoll sind wie z.B. ein Produkt kaufen, eine Dienstleistung buchen oder einfach nur Kontakt aufnehmen.

Conversion-Rate berechnen

Die Formel dafür lautet:
Gesamtanzahl der wertvollen Handlungen / Gesamtanzahl Website-Besucher = Conversion-Rate in %

Ein Beispiel:

Ein Immobilienmakler definiert als wertvolle Handlung auf seiner Website die Kontaktaufnahme über das Formular. Dabei hat er folgende Werte aus Google Analytics entnommen:

50 Anfragen / 1000 Website-Besucher = 0,05 (5 %)

Das bedeutet die Conversion-Rate für die Kontaktaufnahme liegt bei 5 % pro 1000 Website-Besucher. In der Marketing-Welt wäre das ein überdurchschnittlich guter Wert, denn die Conversion von ca. 3 % gilt in den meisten Branchen als Durchschnitt.

Bitte beachte, dass es nichts bringt, die Conversion für etwas zu messen, wenn die Besucherzahlen unter 1000 liegen. Die statistische Signifikanz fängt erst bei mindestens 1000 Website-Besuchern an, sprich die Conversion-Rate wird immer genauer je höher die Anzahl Website-Besucher ist. In der Regel reichen, aber 1000 Website-Besucher schon aus, um eine gewisse Tendenz ableiten zu können.

Wie kann man seine Conversion verbessern?

Es würde nicht viel bringen, einfach nur die Anzahl der Website-Besucher zu erhöhen. Dazu könntest du dir jederzeit einfach Besucher über Google Ads oder Facebook Ads einkaufen und sie direkt auf deine Website schicken. Allerdings würdest du damit nur Geld verbrennen, da die Besucher immer noch nicht gewillt sind wertvolle Handlungen auf deiner Website auszuführen. Das Problem sitzt meistens tiefer.

Die Maßnahmen sind individuell und hängen von der Branche, Zielgruppe, Conversion-Ziel und Zustand der Website ab. Deshalb können je nach Fall schon ein paar kleine Optimierungen an der Website ausreichen, damit sie besser konvertiert und im schlimmsten Fall muss ein kompletter Website-Relaunch gemacht werden, da die Website von Grund falsch aufgebaut ist.

Conversion-Optimierungen könnten z.B. für eine Kontaktaufnahme so aussehen:

  • Kontakt-Link direkt in die Navigation aufnehmen, hervorheben und auch so benennen
  • Bei der Kontaktseite direkt ein Bild mit Namen vom Ansprechpartner platzieren
  • Weniger Felder beim Formular verwenden, nur auf das nötigste beschränken
  • Immer wieder call-to-actions für Kontaktaufnahme auf verschiedenen Unterseiten platzieren
  • Eine „Über uns“ Seite anlegen mit Bildern vom Team und Geschäftsführer für mehr Vertrauen
  • Allgemein den Besucher besser durch Website leiten, indem man z.B. die Startseite wie eine Art Verteilzentrum aufbaut, damit die Besucher in die jeweilige Thematik tiefer einsteigen können und länger auf der Website verweilen
  • Leistungen einfacher beschreiben & anschaulicher machen
  • SSL Zertifikat einsetzen

Durch die richtigen Optimierungsmaßnahmen kommt deine Website nicht nur bei dem Besucher besser an, sondern erzeugt auch in den meisten Fällen bessere Nutzersignale für Suchmaschinen wie Google. Mehr Besucher sind zwar nicht immer unbedingt die Lösung, aber Conversion-Optimierungen tragen auch zu mehr Besuchern bei, da die allgemeine Qualität der Website zunimmt und Suchmaschinen dementsprechend deine Website auch relevanter für den Suchenden einstufen.

Fazit

Also, wenn du jetzt an einem Punkt warst, wo du gedacht hast: „Meine Website performt nicht so, wie sie soll. Ich brauche jetzt bessere Google Platzierungen, müsste mehr Besucher kreieren, mehr Werbung auf die Website draufschalten usw.“ Es kann sein, dass es der falsche Ansatz ist und du direkt an der Conversion deiner Website arbeiten musst.

Denn in vielen Fällen ist nicht die Anzahl der Website-Besucher das Problem ist, sondern die Conversion-Rate, sprich wie gut es deine Website schafft den Besucher zu wertvollen Handlungen wie der Kontaktaufnahme zu animieren. Schon ein paar Conversion-Optimierungen wie eine bessere Nutzerführung oder das Setzen von klaren call-to-actions können hier wahre Wunder bewirken und die Qualität der Website steigern und somit auch mehr Anfragen generieren.

Deine kostenlose Website-Analyse

Wenn du dir nicht sicher bist, warum deine Website nicht so performt wie sie soll oder welche Optimierungsmaßnahmen in deinem konkreten Fall benötigt werden, dann schicke uns gerne deine Website als Link an folgende E-Mail-Adresse info@verumedia.de oder alternativ per Kontaktformular unter diesem Link: https://verumedia.de/website-analyse/

Wir schauen uns deine Website an und schicken dir innerhalb von 48h eine persönliche Video-Analyse zu.

Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme. Bis bald!
Dein verumedia Team

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